»Alternatives Wirtschaften für Städte und Regionen im Einklag mit Natur und Mensch«

  • Referierender: Max Dörr (NES)

  • Beginn: Mittwoch, 17 Uhr

  • Dauer: ca. 45 Minuten

  • Format: Vortrag

  • Teilnehmerzahl: unbegrenzt

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Kurzbeschreibung:

Städte und Regionen spielen beim Klimaschutz eine immer wichtigere Rolle. Ihr Engagement geht sogar oft über das sämtlicher Länder hinaus. Zu diesen Klimaschutz-Pionieren zählt auch die Stadt Amsterdam, die zu ihrer Entwicklung bereits ein alternatives Wirtschaftsmodell nutzt.
Unser jetziges Wirtschaftssystem führt zu einer immer größer werdenden Schere zwischen arm und reich. Die Klimakrise bedroht bereits jetzt weltweit Lebensgrundlagen und trotzdem beharren unsere Regierungen auf stetiges Wirtschaftswachstum. Aus Unmut über die aktuelle Art des Wirtschaftens, entwarf die Wirtschaftsprofessorin Kate Raworth das Konzept der Donut-Ökonomie. Statt wirtschaftliche Entwicklung lediglich am Bruttoinlandsprodukt zu bemessen, bezieht dieses Modell die planetaren Grenzen und verschiedene soziale Indikatoren mit ein, um das Wohlergehen der Menschen und des Planeten anzustreben. 
Dieses inspirierende Modell findet nun in immer mehr Städten und Regionen Anwendung. In seinem kurzen Vortrag wird Max Dörr das Modell näher erläutern und aufzeigen, wie es in Amsterdam bereits aktiv angewandt wird. Damit zeigt er auf, wie die Klimakrise mit einem neuen Wirtschaftssystem bewältigt werden kann und wir dem Traum von nachhaltigen Städten und Regionen näherkommen können. 
Max Dörr hat in Rotterdam seinen Bachelor „Management of International Social Challenges“ absolviert und ist aktuell Praktikant beim Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V.