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Beewashing –
Wenn angeblicher Bienenschutz und Fehlinformationen Bienen schädigen

  • Referent

    Florian Gallhuber

  • Beginn:

    Mittwoch, 13 Uhr

  • Dauer:

    ca. 60 Minuten

  • Format:

    Seminar (hybrid)

  • Ort:

    - Uni Koblenz, Raum B017
    - Andere Standorte: BBB (-> siehe Link unten)
    - Birkenfeld: Übertragung ins KG

  • Teilnehmendenzahl:

    max. 30

  • Anmeldung?

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Online-Teilnahme

    https://bbb.uni-koblenz.de/b/nic-bz3-bza-6mj

Kurzbeschreibung:

„Bienen sind bedroht! Sie müssen gerettet werden! Sie müssen geschützt werden! Sie brauchen unsere Hilfe! Ohne sie ist unser Überleben nicht möglich!“ Mit diesen oder ähnlichen Aussagen werben Politik, Medien, Unternehmen und auch Umwelt- und Naturschutzorganisationen für den Bienenschutz und gegen ein „Bienensterben“. Immer mit dabei: Bildnisse von Honigbienen, Bienenstöcken oder Imkern. Das damit aufgebaute Narrativ „bedrohte Honigbiene“ kommt in erster Linie der Imkerei sowie den Unternehmen und Organisationen zu Gute, die mit der Biene Geld verdienen. Die Arten, die tatsächlich bedroht sind und um die es eigentlich geht, bleiben jedoch, trotz wissenschaftlicher Fakten, unsichtbar oder werden geschädigt. Somit ist auch das „Beewashing“, ein Greenwashing mit Bienen, weitgehend unbekannt.

Florian Gallhuber studiert Germanistik, Philosophie und Darstellendes Spiel an der Universität Koblenz und engagiert sich seit Jahren im Natur- und Umweltschutz sowie in der Umweltbildung. Als Makrofotograf gewährt er Einblicke in die faszinierende Welt der Insekten und klärt über deren Schutz auf.