Buchvorstellung "Limits: Why Malthus Was Wrong and Why Environmentalists Should Care"

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Bild © by Amalia Cardenas
  • Referent:

    Giorgos Kallis

  • Beginn:

    Samstag, 17:00 Uhr

  • Dauer:

    60 Minuten

  • Format:

    Buchvorstellung (auf englisch!)

  • Ort:

    Zoom (online)

  • Teilnehmendenzahl:

    Unbegrenzt

  • Anmeldung?

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Im Anschluss wollen wir dann außerdem noch eine Buchverlosung von Giorgos Kallis neuem Buch “Grenzen” durchführen. Alle anwesenden Teilnehmenden, können sich zu Beginn der Veranstaltung für die Verlosung anmelden. Verlost werden insgesamt 4 Exemplare.

Kurzbeschreibung:

Deutsch:
Wir haben den Ökonomen, Politökologen und Professor Giorgos Kallis eingeladen, um sein neues Buch “Grenzen: Warum Malthus falschlag und warum uns das alle angeht” vorzustellen, das kürzlich auch auf Deutsch erschienen ist: https://www.lovelybooks.de/autor/Giorgos-Kallis/Grenzen-2936959490-w/
Die Hauptthese ist, dass Thomas Robert Malthus mit seinem berühmt-berüchtigten »Bevölkerungsgesetz« von 1798, indem er die Unersättlichkeit zur Natur und damit einhergehend zugleich die Knappheit erklärt, falsch liegt. Giorgos möchte argumentieren, dass Knappheit eine Erfindung des modernen Kapitalismus ist und dass Umweltschützer*innen in dieser Formulierung der Umweltfrage als Frage der Knappheit gefangen sind. Stattdessen sollte, so Kallis,  der Ausgangspunkt für einen radikalen Umweltschutz der Überfluss sein, eine Erde im Überfluss, die von uns verlangt, unsere Gesellschaften kollektiv selbst zu begrenzen, wenn wir weiterhin in diesem Überfluss leben wollen.
 
Englisch:
We invited the ecological economist, political ecologist, and Professor Giorgos Kallis to present his new book “Limits” that is now out in German: https://www.lovelybooks.de/autor/Giorgos-Kallis/Grenzen-2936959490-w/
The main thesis is that we have got wrong our story of Malthus. Giorgos wants to argue that scarcity is an invention of modern capitalism, and that environmentalists have been trapped in this framing of the environmental question as a question of scarcity. Instead, the starting point for a radical environmentalism should be that of abundance, an abundant Earth that asks from us to collectively self-limit our societies if we want to continue living within this abundance.